Hast du schon einmal gedacht: „Meine Katze ist einfach eine Zicke!“ Oder vielleicht: „Er ist halt dominant, das ist seine Natur.“ Vielleicht hast du auch resigniert: „Meine Katzen werden sich nie verstehen…“
Wenn du dich in diesen Gedanken wiedererkennst, bist du nicht allein. Viele Katzenhalter:innen kämpfen mit Mobbing unter Katzen, Unsauberkeit oder Streit in ihrer Katzengruppe. Es ist verständlich, dass du frustriert bist – schließlich möchtest du, dass deine Katzen harmonisch zusammenleben.
Doch was, wenn deine Gedanken die Harmonie zwischen deinen Katzen beeinflussen?
Lass uns gemeinsam anschauen, welchen Einfluss deine Gedanken auf das Verhalten deiner Katzen haben – und wie du aktiv dazu beitragen kannst, die Beziehung zwischen deinen Samtpfoten zu verbessern!
1. Was du über deine Katze denkst
„Er versteht Training sowieso nicht.“ „Sie ist eine Angstkatze, das wird nie besser.“ „Er ist halt dominant, da kann ich nichts machen.“
Diese Sätze klingen vielleicht harmlos, doch sie setzen deiner Katze ein Label auf – als wäre ihr Verhalten unveränderlich. Das Problem? Unser Denken beeinflusst unser Handeln.
Wenn du glaubst, dass deine Katze nicht lernfähig ist oder ihr Verhalten nicht änderbar ist, wirst du instinktiv weniger ausprobieren. Vielleicht übersiehst du Fortschritte oder gehst mit einer anderen Energie in das Training. Doch Katzen sind lernfähige Tiere, sie passen sich an und können sich weiterentwickeln.
💡 Neuer Gedanke: „Meine Katze zeigt dieses Verhalten gerade oft – aber sie kann auch anders. Ich kann ihr helfen, sich sicherer zu fühlen und Neues zu lernen.“
👉 Praxis-Tipp:
Achte einmal bewusst darauf, welche positiven Momente es im Zusammenleben gibt. Vielleicht gibt es kleine Annäherungen zwischen den Katzen oder eine Situation, in der dein „dominanter Kater“ entspannt neben der anderen Katze liegt. Je mehr du solche Momente wahrnimmst, desto eher verändert sich auch dein Blick auf das Verhalten.
2. Was du über die Situation denkst
„Meine Katzen werden sich nie verstehen.“ „Ich habe doch schon alles versucht.“ „Die klären das unter sich.“
Wenn du davon überzeugt bist, dass du nichts mehr tun kannst, wirst du unbewusst aufhören, nach Lösungen zu suchen. Vielleicht resignierst du oder wartest darauf, dass sich das Problem von selbst löst. Doch Katzen, die sich nicht verstehen, brauchen oft gezielte Unterstützung.
Mobbing unter Katzen, ständiges Fauchen oder sogar Unsauberkeit sind Zeichen dafür, dass deine Tiere gestresst sind. Aber das bedeutet nicht, dass du machtlos bist!
💡 Neuer Gedanke: „Vielleicht habe ich die Lösung noch nicht gefunden – aber sie existiert. Ich kann aktiv etwas tun, damit meine Katzen entspannter miteinander umgehen.“
👉 Praxis-Tipp:
Statt dich auf das Problem zu konzentrieren, frage dich: „Was kann ich heute verändern, um meine Katzen zu unterstützen?“ Manchmal sind es kleine Dinge – ein neuer Futterplatz, mehr Struktur im Alltag oder eine gezielte Vergesellschaftung – die den Unterschied machen.
3. Was du über dich selbst denkst
„Ich schaffe das nicht…“ „Ich muss das jetzt sofort hinbekommen!“ „Der Druck ist zu groß, ich gebe auf.“
Kennst du das Gefühl, dass du als Katzenhalter:in versagst? Dass du alles richtig machen willst, aber einfach nicht weiterkommst?
Dieser Druck ist nicht nur für dich belastend, sondern auch für deine Katzen spürbar. Sie reagieren auf deine Energie, deine Anspannung – und oft verstärkt sich dadurch das Problem noch mehr.
💡 Neuer Gedanke: „Ich muss nicht sofort alles lösen. Jeder kleine Schritt zählt – und ich darf mir Hilfe holen, wenn ich sie brauche.“
👉 Praxis-Tipp:
Gönn dir Pausen! Dein emotionaler Zustand beeinflusst deine Katzen. Nimm dir bewusst Momente, in denen du entspannst – sei es durch Meditation, einen Spaziergang oder einfach ein paar tiefe Atemzüge. Katzen spüren, wenn du gelassener wirst.
Die Lösung: Ändere deine Gedanken – und deine Katzen werden es spüren!
Unsere Gedanken haben eine enorme Kraft. Sie beeinflussen, wie wir mit unseren Katzen umgehen, wie wir ihre Beziehung einschätzen und wie viel Hoffnung wir auf Veränderung setzen.
🐾 Deine neuen Gedanken für mehr Harmonie in deiner Katzengruppe:
✅ „Meine Katzen haben Potenzial zur Veränderung – ich unterstütze sie dabei.“
✅ „Es gibt Lösungen, ich muss sie nur finden.“
✅ „Ich muss nicht perfekt sein – ich darf mir Unterstützung holen.“
Hast du das Gefühl, in deinem Katzenhaushalt festzustecken?
✨ Dann lass uns gemeinsam schauen, welche Möglichkeiten es gibt! Schreib mir eine Nachricht und wir finden heraus, wie ich dich unterstützen kann. ✨